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Medieninformation - „Nicht blenden lassen“

ERLACHER HÖHE erwartet vom Bund mehr Engagement für langzeitarbeitslose Menschen

(Großerlach, 02.08.2017) Trotz leichter Zunahme der Arbeitslosenquote auf 5,6% sehen die Arbeitsmarktzahlen für den Monat Juli gut aus. Leider lässt die positive Entwicklung des Arbeitsmarkts aber die Langzeitarbeitslosen zurück. Der Bericht der Arbeitsagentur weist aus, dass im Juli nur 17,6 Prozent derjenigen, die aus dem Bezug von Hartz-IV-Leistungen heraus ihre Arbeitslosigkeit beendeten, eine Erwerbstätigkeit beginnen konnten. Ein Grund dafür ist aus Sicht der ERLACHER HÖHE, dass zu wenige Menschen das Angebot sozialversicherungspflichtiger, öffentlich geförderter Beschäftigung bekommen. „Die fast ausschließliche Ausrichtung der Arbeitsmarktmaßnahmen auf Qualifizierung ist angesichts der Struktur der Arbeitslosigkeit eine falsche Schwerpunktsetzung. Ein großer Teil der 62.064 Langzeitarbeitslosen im Land hat ohne öffentlich geförderte Beschäftigung keine Chance auf einen Arbeitsplatz“, ist Vorstand Wolfgang Sartorius überzeugt. „Die ERLACHER HÖHE fordert mit der Diakonie deshalb seit Langem, die positive wirtschaftliche Entwicklung zu nutzen, um Langzeitarbeitslosen durch eine qualifizierte öffentlich geförderte Beschäftigung die Teilhabe an Arbeit zu ermöglichen und eine Brücke in den ersten Arbeitsmarkt zu schaffen. Politik darf sich nicht von ansonsten guten Arbeitsaktzahlen blenden lassen!“

Die Verfestigung der Langzeitarbeitslosigkeit zeigt sich unverändert an der durchschnittlichen Dauer der Arbeitslosigkeit für Langzeitarbeitslose. Sie liegt im SGB-II-Bereich bei 592 Tagen. Das sind zwei Tage mehr als im Vormonat und 22 Tage mehr gegenüber dem Vorjahresmonat. Es werden zwar etwas weniger Arbeitslose im Rechtskreis des SGB II gezählt, aber diese Menschen bleiben dafür immer länger arbeitslos. Die Verfestigung der Langzeitarbeitslosigkeit nimmt offensichtlich immer weiter zu.

Äußerst kritisch bewertet Sartorius, dass inzwischen für die Verwaltung der Arbeitslosigkeit dop-pelt so viel ausgegeben wie für Unterstützungs- und Eingliederungsmaßnahmen: „Zunehmend mehr Gelder fließen in die Verwaltung der Arbeitslosigkeit statt in ihre Bekämpfung. Das ist nichts anderes als ein Griff in die Taschen der Arbeitslosen. Politik muss die Strukturen der Arbeitsverwaltung so verlässlich finanzieren, dass die Eingliederungsmittel dafür nicht herhalten müssen. Hier ist dringend politisches Umdenken angesagt!“

In die monatlich verkündete Arbeitslosenzahl geht ein großer Teil der Leistungsempfänger gar nicht ein, denn sie gelten rein statistisch nicht als arbeitslos. Das ist der Fall, wenn Menschen zwar Arbeit suchen, zum letzten Erfassungstermin aber an einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme teilnahmen, über 58 Jahre alt waren und innerhalb eines Jahres kein Jobangebot erhalten haben oder krankgeschrieben waren. Die Bundesagentur für Arbeit führt sie dann nicht mehr als Arbeitslose, sondern als so genannte Unterbeschäftigte. Im Mai 2017 (letzter abgeschlossener Monat) summierten sich die Arbeitslosen aus der Unterbeschäftigungsstatistik und die „offiziell“ Arbeitslosen aus der Arbeitslosenstatistik auf rund 3,5 Millionen Menschen.

Herausgeber:        Erlacher Höhe, 71577 Großerlach

verantwortlich:      Wolfgang Sartorius, Vorstand Tel. 0 71 93 / 5 7- 100

Datum und Zeit:    02.08.2017

 

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