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Netzwerk gegen Armut in Calw: "Soziales Gerüst aufbauen"

Im Rahmen der Aktionswoche gegen Armut, die jedes Jahr von der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg organisiert wird, haben soziale und diakonische Einrichtungen mit einem Abend in der Calwer Aula auf die Ausbreitung der Armut in Deutschland aufmerksam gemacht. Mit dabei: das diakonische Sozialunternehmen ERLACHER HÖHE.

Andreas Reichstein, Abteilungsleiter der ERLACHER HÖHE Calw-Nagold, fordert in der Calwer Aula mehr Engagement für ein gutes Miteinander in der Gesellschaft. (Foto: Andrea Krüger)

Calw - Im Rahmen der Aktionswoche gegen Armut, die jedes Jahr von der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg organisiert wird, haben soziale und diakonische Einrichtungen mit einem Abend in der Calwer Aula auf die Ausbreitung der Armut in Deutschland aufmerksam gemacht.

An dem Netzwerk gegen Armut waren neben dem diakonischen Sozialunternehmen ERLACHER HÖHE auch die Kirchengemeinden, das Frauenhaus, der Kinderschutzbund, Diakonie und Caritas, Jobcenter, Landratsamt, Pflegestützpunkt, Gemeinnützige Werkstätten, Evangelische Heimstiftung, AOK sowie der Arbeitskreis Offene Psychologie beteiligt.

Jedes fünfte Kind in Deutschland ist arm

Wie wichtig Netzwerke im Kampf gegen Armut und Ausgrenzung sind, veranschaulichte eine Theatergruppe der ERLACHER HÖHE in einem kurzen Theaterstück. Anschließend stellte Andreas Reichstein, Abteilungsleiter der ERLACHER HÖHE Calw-Nagold, klar: "In Deutschland leben 20 Prozent aller Kinder unter der Armutsgrenze, bei Kindern aus Migrantenfamilien sogar 28 Prozent." Reichstein forderte den Aufbau eines "sozialen Gerüsts", das vier Kernpunkte beinhalten müsse: die Aufnahme der Stadt Calw in das Bundesprogramm "Soziale Stadt", die Schaffung ein Begegnungszentrums für Menschen aus unterschiedlichen Lebenssituationen und verschiedenen Kulturen, die starke Förderung des sozialen Wohnungsbaus sowie die Gründung eines Sozial- und Integrationsausschusses im Calwer Gemeinderat.

Betroffene erzählen aus ihrem Alltag

Von Armut betroffene Menschen erzählten von ihrem Alltag - und ihrer Scham: "Die Umgebung lässt uns deutlich spüren, dass wir Probleme haben und wir fühlen uns minderwertig." Arme Menschen seien bemüht, ihre Armut zu verstecken. Tatsächlich gebe es viel mehr Betroffene, als man im Straßenbild wahrnehmen könne. Pfarrer Dieter Raschko forderte abschließend: "Niemand darf unter die Räder kommen." Armut, so Raschko, sei eine Schande für das reiche Deutschland.

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