
Bei der sozialtherapeutischen Einrichtung Helle Platte der ERLACHER HÖHE handelt es sich um eine stationäre Einrichtung mit einem speziellen Eingliederungskonzept für suchtkranke Männer und Frauen bei denen besondere Lebensverhältnisse und soziale Schwierigkeiten im Sinne des § 67 SBG XII der Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft entgegenstehen.
Ziel der Hilfe ist eine umfassende und dauerhafte soziale Wiedereingliederung oder die Erschließung vorrangiger Hilfen.
Nachfolgende Hilfeziele sind in der Leistungsvereinbarung beschrieben:
Schwerpunkte der Sozialtherapie:
Hilfen zur Alltagsbewältigung durch Einzel- und Gruppengespräche, persönliche Hilfe in Form von Beratung und Begleitung bei Problemlösungen und Fragen der Existenzsicherung, tagesstrukturierende Beschäftigung, Wohnraumtraining, Hilfen zur Freizeitgestaltung.
Aufnahmevoraussetzungen:
Aufgenommen werden Personen, bei denen grundsätzlich die Voraussetzungen des § 67 SGB XII vorliegen. Vor Einzug muss eine Kostenübernahmeerklärung des zuständigen Sozialhilfeträgers schriftlich vorlegen. Die örtliche Zuständigkeit richtet sich nach § 98 Abs. 2 SGB XII. Aufgenommen werden können nur Personen, die ihre Zukunft suchtmittelfrei gestalten wollen, und die bereit sind, aktiv an der Erreichung des Resozialisierungsziels mitzuarbeiten. Menschen, bei denen ausschließlich Maßnahmen der Suchtkrankenhilfe angezeigt sind oder bei denen Angebote der Suchtkrankenhilfe vorrangig angezeigt und möglich sind, können nicht aufgenommen werden. Ebenso können Menschen, bei denen ambulante Hilfeangebote nach § 67 SGB XII ausreichen, nicht aufgenommen werden.
Aufenthaltsdauer: ca. 6 Monate
Platzzahl: 35 Plätze
hier 25 Jahre Helle Platte
hier Leistungsbeschreibung LT III 1.4