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Die Geschichte der ERLACHER HÖHE

Vorgeschichte

  • Seit 1830: Durch die Industrialisierung nimmt das Problem der „Wander-Armen“ zu.
  • 1882: Pastor Friedrich von Bodelschwingh entwickelt das Konzept der Arbeiterkolonien. Deren Motto lautet: „Arbeit statt Almosen“.
  • 05/1883: Gründung des „Verein zur Gründung von Arbeiterkolonie in Württemberg“ in Stuttgart
  • 09/1883: Umbenennung in „Verein für Arbeiterkolonien in Württemberg“. Kauf des Dornahof bei Altshausen (Nähe Ravensburg) für die erste Arbeiterkolonie
  • 11/1883: Im Dornahof werden die ersten Kolonisten aufgenommen.
  • 01/1891: Zur Vorbereitung einer zweiten Arbeiterkolonie wird die brachliegende Erlacher Glashütte im Mainhardter Wald gekauft.

Geschichte Erlacher Höhe

  • 04/1891:  Der Verein übernimmt die Glashütte in Großerlach-Erlach und baut sie zu einer Arbeiterkolonie um.
  • 11/1891:  Der Neubau in Erlach wird eingeweiht und die ersten Kolonisten werden aufgenommen. Ziel war, arbeitslose Männer, unter ihnen auch Strafentlassene, zu einem geordneten und arbeitsamen Leben zurückzuführen.
  • 1895: Aufkauf des Luckscheiter’sche Anwesen in Erlach. Damit gehört das ganze Gebiet der ehemaligen Glashütte zur Arbeiterkolonie.
  • 03/1896: 75 Kolonisten wohnen in Erlach, 11 sind über 70 Jahre alt. 
  • 1910: Gottlieb Schnabel, Karlshöher Diakon, wird neuer Hausvater. Im Regelfall lebten in dieser Zeit 56 Kolonisten in Erlach.
  • 1911 waren insgesamt 333 Kolonisten eingetreten.  In Erlach gab es für diese Personen folgendes Personal: Hausvater Schnabel und Frau; zwei Aufseher und drei Knechte.
  • 07/1919: Erlach wird Wanderarbeitsstätte. Sie müssen vier Stunden am Tag für die Übernachtung arbeiten. Am nächsten Tag müssen sie in der Regel weiterziehen, wenn sie in der Nähe keine Arbeit gefunden haben. In Erlach wird Platz für sechs Wanderarbeiter zur Verfügung gestellt.
  • 01/1927: Erlach wird aufgrund einer Vereinbarung mit dem württembergischen Justizministerium eine Übergangsanstalt für männliche Strafgefangene. 
  • 03/1929: Wilhelm Horn wird neuer Verwalter in Erlach. Er ist bis 1962, also 33 Jahre, in Erlach tätig. Er renovierte am Anfang die Kolonie umfänglich.  
  • 1. Weltkrieg:  Die arbeitsfähigen Kolonisten wurden entweder ins Heer eingezogen oder arbeiteten bei Bauern in der Umgebung. Um die Arbeit in der Kolonie bewältigen zu können, kamen am 29. November 1915 12 französische Kriegsgefangene nach Erlach. 1916 wurden diese zurückgezogen, 1919 waren im Schnitt 23 Kolonisten in Erlach, 1920 20 Männer.
  • Drittes Reich:  Die Erlacher Höhe kam in eine schwierige Situation. Ihr ehrenamtlicher Vorsitzender Karl Mailänder stieg zu einer hohen Führungsfunktion im sozialen Bereich auf, er wurde 1938 Vorstand und gleichzeitig Leiter des Landesfürsorgeverbandes. Dazu musste er Mitglied in der Partei sein. Horn selbst stand dem ganzen eher skeptisch gegenüber.
  • 22. April 1937: Erlacher Höhe und Dornahof stellten fest, dass für sie das Gesetz zur Verhütung von erbkrankem Nachwuchs nicht zutrifft (Zwangssterilisation), weil sie keine Heil-, Pflege- und Strafanstalt seien. Sie unterliefen also dieses Gesetz.
  • 12/1939-1941: 28 polnische Kriegsgefangene kommen in die Kolonie. 18 arbeiteten in der Gemeinde, zehn für die Kolonie.
  • 09/1943:  Zehn Ostarbeiter kommen nach Erlach und werden als „Zwangsarbeiter“ eingesetzt, da es nicht mehr genügend arbeitsfähige Kolonisten gab. Nur noch 22 Männer sind in Erlach, die meisten über 80 Jahre alt und pflegebedürftig.
  • 03/1952: Die Arbeiterkolonie Erlach hat den Wiederaufbau nach dem 2. Weltkrieg geschafft. 84 Männer leben zu dieser Zeit in Erlach, darunter 14 ältere, zumeist pflegebedürftige  Männer.
  • 1954 – 1957: Viele Gebäude in Erlach werden renoviert und den neuen Bedürfnissen angepasst.
  • 04/1962: Die Hauseltern Lina und Wilhelm Horn werden in den Ruhestand verabschiedet. Christa und Harald Huber werden als neue Hauseltern eingeführt!
  • (1962: das Bundessozialhilfegesetz tritt in Kraft)
  • 1963: 14 Mitarbeitende bei einer durchschnittlichen Belegung mit 119 Personen
  • 1965: 140 Personen leben bei einem Platzangebot für eigentlich nur 125 Personen.
    Die Aufgabe von Erlach wird neu definiert:

    • Dauerhafte Bleibe für Menschen, die in der Wirtschaft und Gesellschaft keinen Platz mehr finden.
    • Tankstelle für die, die zwar gefährdet aber prinzipiell noch arbeitsfähig sind.
    • Mehr und besser ausgebildete Mitarbeitende werden benötigt (Arbeitserzieher)

  • 1966: In Erlach werden eigene Arbeitsbereiche aufgebaut, nun auch in der Metallbearbeitung, Blechbearbeitung, Elektrobearbeitung, Kunststoffbearbeitung und beim Herstellen von Kisten. Eine Werkhalle wurde dazu erstellt.
  • 1968: Konzeption „alkoholfreie Kolonie“
  • 1968: Ein Intensivprogramm für junge Menschen wird installiert. Ein Mitarbeiter wohnt mit 25 Männern zusammen und ist für diese Ansprechpartner in allen Fragen. Es ist die „erste therapeutische Wohngemeinschaft“ in Erlach.
  • 1971 - 1973: Erlach setzt sich immer mehr mit pädagogischen und konzeptionellen Fragen auseinander.
  • 1975/1977: Erlach soll zu einer sozialtherapeutischen Einrichtungen werden mit Einzelfalldiagnose, Einzelfallhilfe und Einzeltherapie. Alkoholkranke werden gezielt behandelt.
  • 1975: Namensänderung in „ERLACHER HÖHE“
  • 1978: Gründung der ersten therapeutische Wohngemeinschaft in Backnang
  • 1979: Eröffnung einer Wohngemeinschaft in Heilbronn.
  • 1981: Gründung einer Außenwerkstatt in Murrhardt mit zwölf versicherungspflichtigen Arbeitsplätzen
  • 1982: Gründung der Therapeutische Wohngemeinschaft Murrhardt
  • 1982: Gründung der Anlaufstelle für Wohnungslose und des Aufnahmeheims in Backnang
  • 1984/85: Fertigstellung des Resozialisierungshofs „Helle Platte“ wird fertig gestellt.
  • 1985: Gründung der ERLACHER HÖHE Calw-Nagold
  • 1986: Gründung der ERLACHER HÖHE Künzelsau (später ERLACHER HÖHE Hohenlohe-Franken)
  • 1987: Erstmals werden in Erlach Frauen aufgenommen – fünf Frauen wohnen in Erlach
  • 1990: Schaffung von 12 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose
  • 1991: Anschaffung von 40 Wohneinheiten für Wohnungslose
  • 20. - 23. Juni 1991: das 100-jährige Jubiläum wird in Erlach gefeiert. 
  • 1993: Gründung des Tagestreff Schuppachburg, Schwäbisch Hall
  • 1994: Gründung der ERLACHER HÖHE Freudenstadt
  • 1996: Wolfgang Sartorius wird Gesamtleiter
  • 1997: Angebotsausweitung auf den Sektor Arbeit, Qualifizierung, Bildung
  • 1997: Erste Arbeitsprojekte in Schorndorf
  • 1997: Beginn der Haller Arbeit in Schwäbisch-Hall
  • 1999: Das EH-Mobil startet im Rems-Murr-Kreis
  • 2001: Gründung des Sozialkaufhaus „Kreuzermarkt“ in Nagold
  • 2001: Eröffnung des "Windrad - Bistro für Bürger mit und ohne Wohnung" in Freudenstadt
  • 2002: Anerkennung des Windrads als öffentliche Gaststätte
  • 2003: Im Freudenstädter Aufnahmeheim wird ein Frauenwohnbereich eingerichtet
    • Gründung der Kreativ-Werkstatt in der Freudenstädter Alfredstraße 20
    • Eröffnung des Gebrauchtwarenladen Kommode in Freudenstadt
    • Anerkennung der Hauswirtschaften Dienste in Freudenstadt als Ausbildungsbetrieb
    • 2005: Eröffnung des Gebrauchtwarenmarkts Heller-Markt (heute „Hab & Gut“) in Schwäbisch Hall
  • 2006: Start mit beschäftigungsbegleitendem Jobcoaching in Freudenstadt
  • 2006: Eröffnung des Freudenstädter "StattLädle" als Arbeitsprojekt und Lebensmittelladen
  • 2006: Eröffnung des Gebraucht-/Warenmarkt LOT Altensteig
  • 2007: Start der Arbeitsprojekte, -beratungs und –qualifizierungsmaßnahmen für junge Erwachsene in Abteilung Calw-Nagold:
  • 2007: Postpoint Eröffnung in der EH-Kommode Freudenstadt.
  • 2008: Die Werkstatt Freudenstadt wird als Tischlerei in die Handwerksrolle eingetragen.
  • 2008: Beginn der beschäftigungsbegleitenden Sprachförderung für Integrationsbeschäftigte in Freudenstadt.
  • 2008: Start von "Picobello", den hauswirtschaftliche Dienste in Freudenstadt .
  • 2008: Eröffnung des Gebrauchtwarenladens „Strandgut“, Schorndorf
  • 2008: Erstmals gibt es eine U25-Wohngruppe in Calw, Start BOSAQ (Arbeitsprojekt für Jugendliche),
  • 2009: Start des Frauenwohnprojekts im ehemaligen Fischhaus, Alfredstraße 25, Freudenstadt.
  • 2009: Einstieg in die Straßensozialarbeit in Freudenstadt
  • 2009: Eröffnung der Kommode Horb
  • 2009: Start des ESF-Projekts AliSchwa in Calw: transnationales Austausch-Programm für junge Erwachsene
  • 2010: Start von HöSchBo: transnationales Austausch-Programm für Menschen mit Vermittlungshemmnissen der Abteilung ERLACHER HÖHE Calw-Nagold
  • 2010: Zwölf Einzelapartments für Wohnindividualisten entstehen in Erlach
  • 2010: Freudenstadt: Kreativ-Werkstatt und Picobello ziehen ins ehemalige "Fischhaus".
  • 2010: Einweihung des Frauenwohnheims in der Alfredstraße 25, Freudenstadt.
  • 2010: Start des Projekts "Nachtwanderer" in Freudenstadt.
  • 2010: Eröffnung Naturlehrpfad „Naturspur“ in Erlach
  • 2011: Start des ESF-Projektes "GanzMensch InBalance" in Freudenstadt
  • 2011: Start der Fachberatungsstelle Horb in Räumen der Arbeitsagentur
  • 2012: Projektstart "Zurück in den Job" in den Landkreisen Freudenstadt und Calw-Nagold
  • 2012: Die EH wird als Bildungsträger zugelassen und erhält das AZAV Zertifikat (Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung)
  • 2013: Start des Inklusionsprojekt "InfoPunkt" am Freudenstädter Stadtbahnhof
  • 20??: Neubau der Integrierten Sozialwerkstatt in Erlach
  • 2012: Erlach wird bundesweit das erste Bioenergiedorf der Diakonie und das erste in der Region Stuttgart
  • 2014: Neubau eines Frauenwohnhaus im sozialtherapeutischen Dorf Hellen Platte in Erlach
  • 2014: Die ERLACHER HÖHE erzielt den 1. Platz beim bundesweiten EKK-Nachhaltigkeitspreis der Evangelischen Bank

 

 

Aktuelles (Geschichte)

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Erlacher Höhe im Gespräch mit den Landesvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen
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Neuer Bildband der Erlacher Höhe: Vom Vertrauen in die eigene Kraft
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