Pastor Thomas Reich und Sozialarbeiterin Petra Brinckmann von der Erlacher Höhe freuen sich auf Besucher der offenen Sozialberatung im Gemeindehaus der evangelischen-methodistischen Kirche in Waiblingen.

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19.04.2021 in Pressemitteilungen

EH-Mobil in alternativer Form zurück in Waiblingen

Mit einer Sozialberatung und Essensgutscheinen ist die mobile Tagesstätte EH-Mobil wieder vor Ort in Waiblingen. Zudem werden Tüten mit Backwarenspenden verteilt.

Großerlach/Waiblingen. Nach Backnang, Schorndorf und Rommelshausen ist die mobile Tagesstätte EH-Mobil der Erlacher Höhe nun auch wieder am Standort Waiblingen vor Ort. Da das Infektionsgeschehen einen gemeinsamen Mittagstisch weiterhin nicht zulässt, findet als alternatives Hilfsangebot immer mittwochs von 11-12 Uhr eine offene Sozialberatung im Gemeindehaus der evangelisch-methodistischen Kirche in der Bismarkstraße 1 in Waiblingen statt. Die Beratung richtet sich an Menschen, die sich in einer finanziellen oder psychischen Notlage befinden, denen der Verlust ihrer Wohnung droht oder die Gewalterfahrungen erleiden mussten. Bedürftige Besucherinnen und Besucher erhalten wöchentlich einen Essengutschein in Höhe von 5 Euro, der in allen Filialen der Metzgerei Schäfer im Großraum Waiblingen eingelöst werden kann. Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der evangelisch-methodistischen Gemeinde bereiten mit viel Engagement Tüten mit Backwarenspenden vor und verteilen diese.

Sozialarbeiterin Petra Brinckmann von der Erlacher Höhe und Pastor Thomas Reich von der evangelisch-methodistischen Kirche freuen sich über den Neustart in Waiblingen, auch wenn beiden bewusst ist, dass viele Besucher den gemeinsamen Mittagstisch als Ort der Begegnung schmerzlich vermissen. „Unser Alternativangebot kann das nicht ersetzen, schafft aber immerhin Kontaktmöglichkeiten. Die Menschen können zu mir kommen, reden, ihre Post zeigen und Fragen oder Probleme besprechen“, so Brinckmann. Trotzdem könne man es kaum erwarten, zur alten Form des EH-Mobils zurückzukehren. „Jeder wünscht sich ein Stück Normalität und Gemeinschaft zurück.“