Wir sind an Ihrer Seite, wenn Ihr Leben aus dem Lot gerät


Mehr zu Hilfsangeboten

Wir bieten Ihnen kompetente Beratung und Betreuung


Mehr zu unseren Hilfsangeboten

In unseren Werkstätten entsteht Kreatives, Praktisches & Schönes


Schauen Sie mal vorbei

Wir bieten kompetente Dienstleistungen und neue berufliche Chancen


Mehr zu Dienstleistungen

In unseren Sozialkaufhäusern gibt es günstige Angebote


Mehr zu bei uns Einkaufen

In unseren Werkstätten entsteht Kreatives, Praktisches & Schönes


Schauen Sie mal vorbei

Ohne unsere Spender hätten wir keinen Wintergarten. Danke!


Mehr zu Spenden

In unseren Werkstätten entsteht Kreatives, Praktisches & Schönes


Schauen Sie mal vorbei!

Rosel & Johannes Lorenz engagieren sich seit Jahren im EH-Mobil. Danke!


Mehr zum Ehrenamt und zum EH-Mobil

Unsere Arbeitsanleiter sind Fachleute auf ihrem Gebiet


Mehr zu Dienstleistungen

Erlacher Höhe hofft auf Korrektur der Hartz-IV-Sanktionspraxis

Großerlach,14.01.2019. Hartz IV-Empfänger unterliegen strengen Regeln und Pflichten. Werden diese nicht erfüllt erfolgen Leistungskürzungen. Die können zur Obdachlosigkeit führen, wenn Kosten der Unterkunft gekürzt werden. Mit der Frage, ob solche Sanktionen verfassungswidrig sind, beschäftigt sich ab morgen das Bundesverfassungsgericht. 

In Karlsruhe findet ab Dienstag, 15. Januar eine Anhörung zu Fragen der Sanktionspraxis im SGB II „(Hartz IV“) statt. Hartz IV-Empfänger unterliegen strengen Regelungen,  die von den Menschen einiges an Auflagenerfüllung erfordern. Aber Sanktionen helfen wenig und verursachen vielfach menschliches Elend und unnötige, volkswirtschaftliche Kosten.  

Zehntausende Hartz-IV-Empfänger werden in Deutschland monatlich von den Jobcentern sanktioniert. Kritiker bewerten die Kürzungen als Verletzung des Grundrechts auf ein menschenwürdiges Existenzminimum und fordern ihre Abschaffung. Auch die Erlacher Höhe fordert die Abschaffung von Hartz IV-Sanktionen und hält diese für verfassungswidrig. Das diakonische Sozialunternehmen ist in der täglichen Arbeit häufig mit durch Sanktionsauflagen entstandenen Notfällen konfrontiert und hält es für wichtig und den besseren Weg, Menschen im Leistungsbezug besser zu beraten und intensiver zu fördern, statt Verhalten zu sanktionieren. Besonders gilt dies für unter 25 Jährige, weil dort verschärfte Sanktionsregeln gelten.  Wolfgang Sartorius, geschäftsführender Vorstand der Erlacher Höhe, kritisiert die Möglichkeit von Sanktionen und hält die „elende“ Praxis für dringend änderungsbedürftig.  Seine Haltung ist eindeutig: „Wir sind der Auffassung, dass Sanktionen spätestens dann gegen die Menschenwürde verstoßen, wenn dadurch Menschen obdachlos gemacht werden. Wir hoffen deshalb, das Bundesverfassungsgericht wird dem Gesetzgeber ins Stammbuch schreiben, dass dieses restriktive Gesetz zu ändern ist.“  

Mehr zum Thema im Interview mit Wolfgang Sartorius in der Backnanger Kreiszeitung

Beispiele für Kürzungen kennt man bei der Erlacher Höhe viele. Die Erlacher Höhe ist ein diakonisches Sozialunternehmen, das sich an 16 Standorten in Baden-Württemberg für Menschen in sozialen Notlagen einsetzt und deshalb häufig mit den sich aus der Sanktionspraxis ergebenden Nöten konfrontiert ist.

Herausgeber:Erlacher Höhe, 71577 Großerlach
verantwortlich:Wolfgang Sartorius, Vorstand
Tel. 07193 57-100
Ansprechpartnerin:Andrea Beckmann, Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 07193 57-171
Datum und Zeit:14.01.2019

Aktuelles

Crailsheim: Beratungsstelle der Erlacher Höhe zieht ins Herz der Stadt
Mehr erfahren
"Hab & Gut": Haller Spender ermöglichen Hilfe für Bedürftige
Mehr erfahren
Erfrierungsschutz der Erlacher Höhe
Mehr erfahren
Sparda-Bank Waiblingen unterstützt „Haus an der Rems”
Mehr erfahren
Erlacher Höhe hofft auf Korrektur der Hartz-IV-Sanktionspraxis
Mehr erfahren