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Erlacher Höhe mahnt zügige Umsetzung der Koalitionsvereinbarung an

Großerlach, 30.05.2018. Die Zahl der Arbeitslosen sinkt weiter. Laut Bundesarbeitsminister Heil sind im Mai im Vergleich zum Vorjahr über 180.000 Menschen weniger arbeitslos gemeldet und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung erreichte mit 32,7 Millionen einen weiteren Höchststand. Im Mai registrierte die Arbeitsagentur 2,3 Millionen Menschen ohne Job und damit bundesweit eine offizielle Arbeitslosenquote von 5,1%. Das ist laut BA-Chef Scheele der niedrigste Stand seit der Wiedervereinigung, wobei sich der Aufwärtstrend abschwäche.

„Wir freuen uns über diese positive Entwicklung, weil eine angemessene, befriedigende Erwerbsarbeit für Menschen wichtig und sofern ordentlich entlohnt ein guter Schutz vor Armut ist", stellt Diakon Wolfgang Sartorius, Vorstand der Erlacher Höhe, dazu fest. „Allerdings greift der Blick auf eine niedrige Arbeitslosenquote allein zu kurz. Denn in der offiziellen Arbeitslosenzahl nicht enthalten sind allerdings rund 947.000 ebenfalls faktisch Arbeitslose, darunter

– rund 713.000 Menschen, die an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen teilnahmen,

– knapp 68.000 am Tag der Erfassung Krankgeschriebene und

– knapp 166.000 über 58-Jährige, die innerhalb der letzten 12 Monate kein Jobangebot erhielten.

Insgesamt ergibt sich somit eine tatsächliche Arbeitslosenzahl von über 3,26 Millionen Menschen."

Einer von ihnen ist Herbert K. Der Mittvierziger hätte eigentlich gute Chancen am Arbeitsmarkt, denn IT-Experten wie er sind gesucht. Da Herr K. aber an einer psychischen Erkrankung leidet, hat er sehr oft die Erfahrung gemacht, nach kürzester Zeit wieder seinen Arbeitsplatz zu verlieren. Denn kaum ein Arbeitgeber ist bereit einen Mitarbeiter zu halten, der ungeplant agiert und manchmal zu emotionalen Ausbrüchen neigt – zumal wenn es um IT-Systeme geht, die sensibel und zugleich für viele Unternehmen eine Art Lebensnerv sind. Herbert K. und viele andere Arbeitslose haben deshalb nur Chancen auf berufliche Integration im Rahmen eines Sozialen Arbeitsmarktes, wie er von der Diakonie seit vielen Jahren gefordert wird.

Als besorgniserregend und Versagen der Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik der letzten Bundesregierung wertet man bei der Erlacher Höhe den Umstand, dass Hartz-IV-Bezieher in den vergangenen Jahren im Schnitt immer länger ohne Job geblieben sind. Die durchschnittliche Dauer der Arbeitslosigkeit stieg kontinuierlich an, von 555 Tagen im Jahr 2011 auf 650 Tage im Jahr 2017.

Sartorius hält es deshalb für entscheidend wichtig, dass nun zügig umgesetzt wird, was im Koalitionsvertrag zur Förderung langzeitarbeitsloser Menschen unter dem Stichwort „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt" vereinbart wurde. Damit will die Koalition 150.000 Menschen mit insgesamt vier Milliarden Euro zusätzlich fördern.

Wolfgang Sartorius: „Es werden rund 850.000 Menschen als langzeitarbeitslos gezählt, ein Viertel von ihnen ist bereits länger als vier Jahre ohne bezahlte Arbeit. Diese Menschen haben ohne intensive Förderung kaum Chancen auf einen Arbeitsplatz. Sobald sich der Aufwärtstrend abschwächt werden ihre Chancen noch schlechter. Deshalb muss die deutsche Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik jetzt dringend Fahrt aufnehmen, die „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt" realisieren und das Zeitfenster zur beruflichen Integration nützen, solange es offen steht."

Info:

Seit über 125 Jahren setzt sich das diakonische Sozialunternehmen Erlacher Höhe mit Hauptsitz in Großerlach für Menschen in sozialen Notlagen ein. Täglich erreichen wir an insgesamt 16 Standorten in Baden-Württemberg über 1.400 hilfebedürftige Menschen. Wir unterstützen wohnungslose, arbeitslose, suchtkranke und einkommensarme Menschen, kümmern uns um Pflegebedürftige und begleiten minderjährige Geflüchtete.

Herausgeber:Erlacher Höhe, 71577 Großerlach
verantwortlich:Wolfgang Sartorius, Vorstand
Tel. 07193 57-100
Datum und Zeit:30.05.2018

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