Ein Rückblick in Bildern: Mit einem Solidaritätsessen vor der Stadtkirche Freudenstadt beginnt das Jubiläum ...

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Wolfgang Sartorius, Vorstand der Erlacher Höhe, Dekan Werner Trick, Gabriele Kraft vom Diakonischen Werk Württemberg, Dieter Kaufmann, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks Württemberg und Wolfgang Günther, Abteilungsleiter der Erlacher Höhe in Freudenstadt (von links).

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Führung "Freudenstadt als soziale Stadt früher und heute".

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Führung "Freudenstadt als soziale Stadt früher und heute".

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Erlacher Höhe Vorstand Wolfgang Sartorius begrüßt die Besucher im Kongresszentrum.

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Kurzeinführung in die Ausstellung "Kunst trotz(t) Armut" mit Kurator Andreas Pitz (links) und dem Bildhauer und Maler Harald Birck.

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Susanne Gerull, Professorin für Soziale Arbeit an der Berliner Alice Salomon Hochschule, spricht zum Thema „Wohnungsnot in einem reichen Land – zur Lebenslage wohnungsloser Menschen“.

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Zuhörer diskutieren mit Prof. Susanne Gerull und Wolfgang Sartorius im Anschluss an den Vortrag.

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Bürgermeisterin Dr. Stephanie Hentschel gratuliert der Erlacher Höhe zum 25-jährigen Bestehen im Landkreis Freudenstadt.

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Menschen, die von der Erlacher Höhe im Landkreis Freudenstadt beraten und begleitet werden, ihre Situation und ihre Nöte, stehen anschließend beim Unerhört-Forum im Mittelpunkt.

Neben Dieter Kaufmann (2. v. re.) nehmen Erster Landesbeamter Reinhard Geiser (2. v. li.), der Freudenstädter Dekan Werner Trick (li.) und der Abteilungsleiter der Erlacher Höhe im Landkreis Freudenstadt, Wolfgang Günther (re.), an der öffentlichen Podiumsdiskussion teil. Moderation Peter Ruf (Mitte).

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Moderator Peter Ruf im Gespräch mit Mitarbeitenden der Erlacher Höhe.

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Moderator Peter Ruf im Gespräch mit Mitarbeitenden der Erlacher Höhe.

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Thesengeberin der Podiumsdiskussion: Gabriele Kraft, Referentin für Wohnungslosenhilfe bei der Diakonie Württemberg.

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01.10.2019 in Pressemitteilungen

Jubiläum rückt wohnungslose Menschen in den Mittelpunkt

Seit 1994 setzt sich der diakonische Einrichtungsverbund Erlacher Höhe mit Hauptsitz in Großerlach im Landkreis Freudenstadt für Menschen in sozialen Notlagen ein. Zum 25-jährigen Bestehen wird am Dienstag, 15. Oktober unter dem Titel „Unerhört! Diese Obdachlosen. #zuhören“ mit einer Reihe von Veranstaltungen in Freudenstadt gefeiert. Das Jubiläumsprogramm rückt Menschen in den Mittelpunkt, die in unserer Gesellschaft ein Dasein im Schatten führen: weil sie ohne Wohnung oder Arbeit sind, arm oder einsam.

Großerlach/Freudenstadt. Seit 1994 setzt sich der diakonische Einrichtungsverbund Erlacher Höhe mit Hauptsitz in Großerlach im Landkreis Freudenstadt für Menschen in sozialen Notlagen ein. Zum 25-jährigen Bestehen wird am Dienstag, 15. Oktober unter dem Titel „Unerhört! Diese Obdachlosen. #zuhören“ mit einer Reihe von Veranstaltungen in Freudenstadt gefeiert. Das Jubiläumsprogramm rückt Menschen in den Mittelpunkt, die in unserer Gesellschaft ein Dasein im Schatten führen: weil sie ohne Wohnung oder Arbeit sind, arm oder einsam.

Fachvortrag: So leben Menschen ohne Wohnung

Zum Thema „Wohnungsnot in einem reichen Land – zur Lebenslage wohnungsloser Menschen“ spricht Susanne Gerull, Professorin für Soziale Arbeit an der Berliner Alice Salomon Hochschule, um 14.30 Uhr im Kongresszentrum Freudenstadt. Im Auftrag des Evangelischen Bundesfachverbands Existenzsicherung und Teilhabe (Ebet) legte Gerull als verantwortliche Studienleiterin im Oktober 2018 die erste umfassende und systematische Untersuchung der Situation wohnungsloser Menschen vor. Dazu wurden 1.135 wohnungslose Menschen befragt, die Hilfe in den Diensten und Einrichtungen der Diakonie erhalten. In 70 Einrichtungen quer durch alle Bundesländer wurden die Betroffenen anhand von objektiven Kriterien nach ihrer materiellen Situation, ihrem Erwerbsstatus, ihrer Gesundheit, nach ihrer Wohnsituation, ihren sozialen Netzwerken und ihrer Sicherheit befragt. Außerdem wurden die Betroffenen um eine subjektive Einschätzung ihrer Lebenssituation gebeten. In ihrem Vortrag erläutert die Professorin, was Wohnungslosigkeit für Menschen bedeutet. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion.

Podiumsdiskussion: Den Unerhörten zuhören

Menschen, die von der Erlacher Höhe im Landkreis Freudenstadt beraten und begleitet werden, ihre Situation und ihre Nöte, stehen anschließend beim Unerhört-Forum um 16 Uhr im Kongresszentrum im Mittelpunkt. Oberkirchenrat Dieter Kaufmann, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks Württemberg, wird zu Gast sein. Er wird Betroffenen zuhören und mit ihnen, Mitarbeitenden der Erlacher Höhe, Entscheidern in Behörden und Führungskräften aus Kirche und Diakonie ins Gespräch kommen. Neben Dieter Kaufmann nehmen Erster Landesbeamter Reinhard Geiser, der Freudenstädter Dekan Werner Trick, Gabriele Kraft, Referentin für Wohnungslosenhilfe bei der Diakonie Württemberg und der Abteilungsleiter der Erlacher Höhe im Landkreis Freudenstadt, Wolfgang Günther, an der öffentlichen Podiumsdiskussion teil.

Ausstellung: Kunst trotz(t) Armut

Gegenwartskunst zu den Themen Obdachlosigkeit, Armut und soziale Ausgrenzung zeigt die Ausstellung „Kunst trotz(t) Armut“ im Kongresszentrum. Kunstwerke von Menschen mit Armuts- und Wohnungslosigkeitserfahrungen hängen Seite an Seite mit den Arbeiten namhafter Kunstschaffender. Um 14 Uhr führt Kurator Andreas Pitz in die Ausstellung ein. Eine weitere Führung des Kurators wird im Anschluss an das Unerhört-Forum um 17.30 Uhr angeboten.

Solidaritätsessen und Freudenstadtführung der besonderen Art

Bereits um 12 Uhr findet vor der Stadtkirche in Freudenstadt ein Solidaritätsessen statt, bei dem Oberkirchenrat Dieter Kaufmann eine kurze Andacht halten wird. Im Anschluss an das Essen sind Interessierte herzlich eingeladen, an der Stadtführung "Freudenstadt als soziale Stadt früher und heute" teilzunehmen. Die Führung startet um 13 Uhr vor der Stadtkirche und endet gegen 14 Uhr vor dem Kongresszentrum.

Alle Jubiläumsveranstaltungen der Erlacher Höhe im Landkreis Freudenstadt sind öffentlich, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wolfgang Günther, der als Abteilungsleiter das differenzierte Hilfeangebot der Erlacher Höhe im Landkreis Freudenstadt von Anfang an mit aufgebaut hat, hofft auf zahlreiche „Besucherinnen und Besucher, die sich durch ihr Kommen solidarisch zeigen mit Menschen, die sich in unserer Gesellschaft oft nicht wahrgenommen fühlen. Denn nur wer zuhört, kann ins Gespräch kommen und Lösungen finden.“ Die Erlacher Höhe ist im Landkreis Freudenstadt in den Bereichen Wohnungslosenhilfe, soziale Beschäftigung sowie Bildung und Coaching aktiv und unterstützt dort täglich über 600 Menschen.

Pressespiegel

Schwarzwälder Bote
Armut steht bei Feier im Vordergrund

Schwarzwälder Bote
Wohnungslose laufen oft gegen Mauer

Südwest Presse Neckar-Chronik
Solidaritätsessen und Stadtführung zu sozialer Not